Ist Zeitarbeit wirklich immer dasselbe?

Von Nusha Namdar - 12. Dezember 2018, 15:07 Uhr
Wie und Warum sind wichtig

Jörn Helbing – Key Account Manager der JOB AG Business und Technology – berichtet!

Der Mittwochabend

Es ist Mittwochabend, ich bin bei meinem Stammtisch. Ich spreche mit meinem guten Freund Andreas. Wie immer, wenn wir uns in dieser „Herrenrunde“ von den Themen Auto, Sport und Frauen lösen können, landen wir beim privaten Businesstalk. Wir kennen uns alle lange genug, dass wir das Alphatiergehabe überspringen können und sprechen wirklich offen über unseren JOB und das damit verbundene Freud und Leid.

Verdrängungswettbewerb

Andreas ist im Vertrieb bei einem führenden Hersteller für Industrieroboter tätig. Derzeit herrscht eine sehr gute Auftragslage, doch der Wettbewerb ist sehr hart. Es gibt die eine oder andere Ausschreibung, die verloren wird. Jedoch sind die Produkte sehr gut und zuverlässig und es gibt nur wenige Wettbewerber, die mit seinem Unternehmen mithalten können. Seine Worte führen mir direkt vor Augen, dass ich mich mit meinem JOB in einem Markt bewege, der vollständig erschlossen ist und in dem ein reiner Verdrängungswettbewerb der Personaldienstleister herrscht. Laut Statista gab es 2017 über 11.500 Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland und am Ende machen alle dasselbe. Sie vermitteln, oder überlassen Arbeitnehmer an Firmen, die derzeit nicht selbst einstellen wollen oder können. Im „WAS“ scheint es dabei keinen großen Unterschied zu geben.

Gott sei Dank, gibt es noch das WIE!

Wenn mich einer meiner Kunden fragt, was die JOB AG Gruppe besonders macht, dann antworte ich gerne mit dem Satz, „Nicht das WAS macht uns besonders, sondern das WIE!“. Und unser „WIE“ bildet sich aus unseren Werten und Überzeugungen und unserem Verständnis für unser „Warum“! Unsere Niederlassung JOB AG Business Service in Köln hat vor kurzem das Dankeschön eines Mitarbeiters und seiner erfolgreichen Vermittlung an den Kunden in unserem Blog geteilt. Wenn ich ehrlich bin, dachte ich anfänglich, warum eine Successtory von einer einzelnen Vermittlung zeigen? Wir sind doch einer der größeren Personaldienstleister, wir könnten doch ganz andere und größere Geschichten erzählen. Aber in dem Beitrag aus Köln zeigt sich unser WIE! Es ist das, was uns ausmacht. Theresa hat sich für den Kandidaten ausreichend Zeit genommen. Es wurden keine Masseninterviews geführt. Mit dem Kunden wurde sehr detailreich besprochen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit unser Kandidat beim Kunden glücklich werden kann und der Kunde auch mit Ihm.

Der Mensch steht im Mittelpunkt

Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres Handelns, auf der Kundenseite und auf der Bewerberseite. Wir respektieren, dass ein Kunde keine 10 Profile am Tag konzentriert lesen kann, deshalb senden wir nur die Kandidatenprofile, die uns wirklich überzeugt haben. Zu unseren Kandidaten haben wir immer persönlichen Kontakt und immer, wenn wir mit ihm sprechen, wissen wir, dass sich mit jedem Jobwechsel das Leben des Kandidaten ändert. Er bekommt neue Kollegen, fährt morgens an einen anderen Ort und vielleicht zu einer anderen Uhrzeit los. Damit all das funktioniert, brauchen wir Menschen in der Rekrutierung, die Empathie und Geduld besitzen, um auf das Leben der Kunden und Kandidaten und Mitarbeiter Rücksicht zu nehmen.

Druckabbau

Wir brauchen ein Management, dass unseren Recruitern die notwendige Zeit dafür verschafft ohne ständig Druck aufzubauen. Dann erklärt sich auch der wichtigste Punkt, das „Warum“. Es gibt uns, weil wir es uns zur Aufgabe gemacht haben die Karriere des Kandidaten zu fördern, ihn zu unterstützen und für ihn da zu sein. Unseren Kunden helfen wir die richtige Lösung oder das richtige Personal für seine Bedarfe zu finden.

Keine Frage, auch wir sind ein Unternehmen, das Erträge abwerfen muss, aber unser Startpunkt sind nicht die Quartalszahlen, sondern der Mensch.

Das Wie & Warum zählen!

Um den Bogen zu meiner Einleitung zu schlagen: Auch wenn es im Vergleich zur Branche meines Freundes Andreas, deutlich mehr Firmen gibt, die das gleiche „WAS“ anbieten, steht für mich das „Wie“ und vor allem das „Warum“ im Focus. So gesehen haben wir deutlich weniger Wettbewerb als 11.000 und Zeitarbeit ist nicht immer dasselbe.

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