Die Arbeitswelt von morgen: Unsere Highlights auf der CEBIT 2018

Von Nusha Namdar - 13. Juli 2018, 13:02 Uhr
CEBIT 2018

Was uns auf der CEBIT zur Arbeitswelt von morgen aufgefallen ist

Aufbruch in den Workspace

Wart ihr dieses Jahr auch so neugierig, wie sich die neue CEBIT präsentiert und was die heißen Themen sein würden? Wir waren natürlich da, um zu sehen, welche Neuerungen auf die Beschäftigten – und natürlich auch Arbeitgeber – zukommen werden und das konnte man in Hannover eindrucksvoll erleben. Und dieses Jahr sogar in doppelter Hinsicht: Die CEBIT selbst wurde nämlich auch komplett auf links gezogen. Dort wird jetzt ebenfalls ganz anders gearbeitet. Es ist keine Messe mehr im herkömmlichen Sinn, sondern mehr ein „Come together“ der digitalen Welt. Anders als früher ist die CEBIT nun eher ein Festival mit Ausstellungscharakter als eine Leistungsshow – fast schon ein Jahrmarkt der Innovationen.

Digitalisierung der Arbeitswelt

Ob das neue Konzept langfristig aufgeht, muss sich in den nächsten Jahren zeigen. Heute schon zu sehen waren zumindest die wichtigsten Technologien und Konzepte, die die Digitalisierung der Arbeitswelt vorantreiben. Voll im Trend: noch mehr Endgeräte, noch mehr Betriebssysteme und noch mehr Softwares. Der Digital Workspace rückt also immer stärker in den Fokus und wird damit zum zentralen Produktivitäts-Instrument. Damit das funktioniert, muss eine Arbeit, die auf einem Gerät begonnen wurde, unmittelbar und in Echtzeit auf einem anderen Gerät weitergeführt werden können. Hier ist die Unified User Experience gefordert– alle Endgeräte und Betriebssysteme erhalten eine einheitliche Software-Plattform.

Social Collaboration

Was uns besonders aufgefallen ist: Bei vielen Ausstellern spielt Social Collaboration eine Schlüsselrolle in der Arbeitswelt der Zukunft. Damit alle immer alles mitbekommen, sind die Mitarbeiter über Messenger-Dienste vernetzt und können darüber auch ihr Wissen teilen. Die Dienste übernehmen auch die dringend erforderliche Datensicherheit. Apropos Datensicherheit: Weil viele Hacker-Angriffe auf Unternehmen von Mitarbeiter-Arbeitsplätzen ausgehen, wurden in Hannover automatisierte Security-Konzepte vorgestellt. Ebenfalls von zentraler Bedeutung für den Workspace der Zukunft ist die künstliche Intelligenz (KI). Bei der Voice Interaction zum Beispiel. Fast alle kennen sie bereits von Assistenten wie Alexa oder Chatbots, die auf Sprache reagieren und die Bedienung vieler Programme erleichtern. Solche Helfer werden schon bald in der Arbeitswelt ebenso zum Standard werden wie unternehmenseigene Apps. Vor allem aber wird die KI in den Smartphones der nächsten und übernächsten Generation dafür sorgen, dass neuronale Netze, Spracherkennung oder Automatisierungsprozesse schon bald maßgeblich durch diese mobilen Endgeräte getrieben werden.

Mixed Reality

Ganz neue Möglichkeiten zur Interaktion erhalten Unternehmen schließlich durch Mixed Reality. Zusammen mit Augmented und Virtual Reality lassen sich damit Wartungsarbeiten genauso wie Fertigungslinien, Produktdesign oder der Vertrieb optimieren. Bei aller Technologie spielt aber der Mensch weiterhin die Hauptrolle. So wie es aussieht, ist der Mitarbeiter auch in Zukunft noch wichtig. Vor allem der gut ausgebildete Mitarbeiter. Und die Technik wird ihn unterstützen und nicht dominieren. Deswegen könnte aus der „Work-Life-Balance“ so etwas wie „Work-Like-Balance“ werden. Die Arbeit würde dabei immer stärker ins Privatleben hineinspielen. Sowas passiert heute schon bei den Corporate Coworking Spaces. Zugegeben, das klingt im ersten Moment wie Kommune 2.0, könnte vielleicht aber sogar Berufs- und Privatleben stärker in Einklang bringen.

Was waren eure Eindrücke? Schreibt uns doch einfach mal, wie Ihr die CEBIT erlebt habt.

Quelle: http://www.messe.de/de/news/presse-services/bilddatenbank/?keyword=CEBIT

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