Industrie 4.0 – Die industrielle Revolution

Von JOB AG - 14. November 2019, 14:00 Uhr

Chancen und Veränderung

Es vergeht kein Tag, an dem man nicht Irgendetwas liest oder in den Nachrichten sieht, was mit der industriellen Revolution zu tun hat. Viele Menschen freuen sich über den Fortschritt der Technik, andere sehen dies kritischer oder machen sich sogar große Sorgen.  Alle haben Recht mit Ihrer jeweiligen Sichtweise. Überall hört man das Schlagwort Smart Factory, doch Wenige wissen, was dies wirklich bedeutet.

Was bedeutet Smart Factory?

Mit Smart Factory ist in erster Linie die Vision der digital vernetzten Produktion gemeint, welche bereits in einigen Unternehmen existiert, jedoch der Großteil der Produktionsunternehmen noch vor einem sehr langen und anstrengenden Weg steht, da es sie schon lange gibt und die Wenigsten mit dieser rasanten Entwicklung der Technik gerechnet haben, geschweige denn vorbereitet sind.  Smart Factory bedeutet u.a., dass jedes Werkstück selbständig, durch Computerchips ausgestattet, mit der Maschine kommuniziert und über den eigenen Bearbeitungsstand Auskunft geben kann. Zudem können so in Echtzeit Fehler korrigiert bzw. in Echtzeit optimiert werden und das spart immens Zeit und Geld.

Auch die Möglichkeit des 3D-Drucks, dadurch einer just-in-time Produktion, gehen jetzt bereits Unternehmen, wie UPS andere Wege und erweitern ihr Portfolio. UPS kann es sich nicht erlauben, sich heutzutage nur um Pakete zu kümmern, sondern spezialisiert sich inzwischen auch auf Supply-Chain-Management-Lösungen für Unternehmen. Die Prozesse werden extrem verschlankt, Lean Production erhält eine ganz neue Dimension von Möglichkeiten, die man sich kaum vorstellen kann.

Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit!

Wer noch nicht auf diesen Zug der Zukunft aufgesprungen ist und die Augen davor verschließt, im Sinne von: Das machen wir schon immer so… warum sollen wir uns verändern? Demjenigen kann ich nur raten: Sich schnellst möglich anzupassen, sonst hat man keine Chance zu bestehen.

Die Frage, die sich viele Menschen stellen:  Rationalisieren bzw. verschlanken wir uns selber weg? So dass wir am Ende überflüssig sind und Maschinen die Kontrolle übernehmen? Meiner Meinung nach: Nein, auf keinen Fall!!! Kein Matrix-Szenario 😊 (wenn, dann nur mit Keanu, der uns rettet) Am Ende kann keine KI der Welt Kreativität, Erfahrung, Intuition und eine menschliche, persönliche Note ersetzen! Jedoch sollten sich nicht nur die Unternehmen Gedanken machen, wie gut Sie für die Zukunft aufgestellt sind. Viele Berufe wird es in den nächsten 20 Jahren nicht mehr geben, oder nicht mehr in Ihrer jetzigen Form. Der Mensch an sich scheut in der Regel Veränderungen und liebt die vermeintliche Sicherheit des Gewohnten. Pardon, es gibt diese Sicherheit nicht (mehr).

Jeder Einzelne von uns sollte sich heute Gedanken machen, ob der eigene Beruf eines Tages von einem Computer ersetzt werden kann und demnach an einem Plan B für die Zukunft feilen! Ich persönlich freue mich auf die Möglichkeiten der Zukunft und bin regelmäßig fasziniert, wenn ich moderne, digitalisierte Produktionshallen einiger Kunden von uns besichtigen kann und staune, wie ein kleines Kind darüber, was wir Menschen zu leisten im Stande sind.

Herzliche Grüße

Ihre Alexandra März

Sie sind Spezialist in der digitalen Transformation, Wirtschaftsinformatiker, Ingenieur (m/w/d) und möchten Ihre berufliche Situation verändern? Oder Sie besitzen ein Unternehmen, welches dringend das nötige Know-how durch die richtigen Spezialisten braucht?

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